iPhone: Navi-Marktführer skobbler ab sofort mit OpenStreetMap-Karten, Karte in Fahrtrichtung und 2,5D-Ansicht

by skobbler

  • Kurzzeitiger Einführungspreis von 2,99 Euro
  • Neue Version bietet erstmals die nutzerseitig meistgewünschten Features Karte in Fahrtrichtung, 2,5D-Ansicht sowie ein besseres Zoomverhalten
  • Alle skobbler-Nutzer werden Kartenfehler zukünftig per Rückkanal an OpenStreetMap (OSM) melden können und so helfen, OSM weiter zu verbessern

Berlin, 5. März 2010 – Der skobbler, die mit über 100.000 verkauften Einheiten meistgekaufte Navigations-App fürs iPhone in Deutschland, nutzt ab sofort das Kartenmaterial von OpenStreetMap (OSM), dem Wikipedia der Karten, und ist kurzfristig zu einem Einführungspreis von 2,99 Euro erhältlich. Für alle, die den skobbler bereits gekauft haben, erfolgt der Kartenwechsel im Rahmen eines kostenlosen Updates. Die vorherige, auf Navteq-Kartenmaterial basierende skobbler-Version, ist aus lizenzrechtlichen Gründen ab 10. März 2010 nicht mehr nutzbar. Zusammen mit der OSM-Einführung bietet der skobbler seinen Nutzern zudem einige neue Features, die laut einer Umfrage unter skobbler-Nutzern besonders heiß begehrt sind. Sowohl das laut Umfrage meistgewünschte Feature „Karte in Fahrtrichtung“ sowie die 2,5D-Ansicht, die am vierthäufigsten genannt wurde, bietet der skobbler seinen Nutzern ab sofort. Zudem bietet das Update ein verbessertes Zoomverhalten, das die skobbler-Nutzer auf Platz 9 gewählt hatten. Die Warnung vor festinstallierten Blitzern ist weiterhin mit an Bord. „Der neue skobbler ist mit den neuen Features wesentlich benutzerfreundlicher und bietet durch die 2,5-D-Ansicht eine wesentlich angenehmere optische Routenführung“, so Marcus Thielking, einer der vier Gründer und Sprecher von skobbler.

Der eigentliche Clou: skobbler bietet einen Rückkanal zur Verbesserung des OSM-Kartenmaterials an. Alle skobbler-Nutzer können Kartenfehler ab sofort ganz einfach rückmelden und so zur Verbesserung des freien OSM-Kartenmaterials beitragen. Tritt ein Fehler auf, so klickt der Nutzer einfach auf einen am Kartenrand abgebildeten Käfer. Das folgende Menü bietet ihm sieben mögliche Fehlertypen an. Hierzu gehören etwa „falsches Abbiegen“, „schlechte Routenführung“ oder „anderes“. Wenn er mag kann der skobbler-Nutzer die Meldung direkt absenden oder noch eine persönliche Anmerkung einfügen. In der ersten Version sammelt der skobbler die Rückmeldungen noch auf einer eigenen, frei zugänglichen Seite, um die Funktionalität des Rückkanals zu prüfen. „Sollte irgendetwas mit den Rückmeldungen noch nicht so funktionieren, wie wir es uns gedacht haben, so können wir diese Probleme hausintern lösen und die OpenStreetMap-Community bleibt davon unbelastet“, erklärt Thielking den Zwischenschritt. Sobald als möglich wird skobbler seine Informationen dann auch direkt in OpenStreetBugs einstellen, einem bestehenden Portal für aktive OpenStreetMapper zum Bearbeiten von Kartenfehlern. Die OpenStreetMapper können die Meldungen dann lesen, überprüfen und die Verbesserungen direkt in OSM einpflegen. skobbler wird diesen Rückkanal zukünftig schrittweise weiter ausbauen. „Auch so wollen wir durch skobbler immer mehr neue Leute für das OpenStreetMap-Projekt begeistern“, so Thielking.

Preise, Kompatibilität und Verfügbarkeit:
Der skobbler ist im App Store für kurze Zeit zu einem Einführungspreis von 2,99 Euro unter http://iTunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=329349116&mt=8 erhältlich. Die skobbler-App ist mit allen iPhones der Serien 3G und 3GS kompatibel. Weitere Informationen zu aktuellen Entwicklungen finden Sie stets unter http://blog.skobbler.de.

Über die Situation auf dem Kartenmarkt:
Zusammen mit Google teilen sich aktuell vor allen Dingen Navteq, eine Nokia-Tochter, und Tele Atlas, eine TomTom-Tochter, den Markt für digitales Kartenmaterial. Für die Kartenkonzerne entwickeln sich die Community-Karten von OpenStreetMap bereits ohne skobbler durch die Mitarbeit einiger tausend aktiver Hobby-Kartographen in Deutschland zu einer Herausforderung. Die Fehler-Meldungen von über 100.000 skobbler-Nutzern in Deutschland dürfte dem „Wikipedia für Karten“ einen weiteren wichtigen Schub geben. „Es läuft auf einen Wettkampf zwischen einem Community-Ansatz und konventionellen Geschäftsmodellen von Großkonzernen hinaus“, bringt Marcus Thielking, Sprecher von skobbler, die Situation auf den Punkt.

Über OpenStreetMap:
OSM ist ein freies Projekt nach dem Modell von Wikipedia. Die OSM-Hobby-Kartographen pflegen frei nutzbare Geodaten ein und verbessern so stetig die OSM-Qualität. So werden ständig Straßen und interessante Orte hinzugefügt und auf der OSM-Karte angezeigt. Unter dem Dach der „OpenStreetMap Foundation“ trugen auf diese Weise im November 2009 weltweit bereits rund 190.000 angemeldete Nutzer Geodaten zusammen. Insbesondere in Deutschland ist die OSM-Community äußerst lebendig, so dass in vielen deutschen Großstädten bereits heute mehr Details verzeichnet sind als bei den Konzernkarten. Wie groß die Gefahr dieser Entwicklung für Google und Co ist, lässt sich an einer Zahl ablesen: Die Mitgliederzahl von OpenStreetMap vermehrt sich alle 18 Monate um den Faktor zehn seit dem Start 2004. „Am Ende ist bei datenintensiven Problemen Schwarmintelligenz den Profis überlegen. Das zeigt etwa Wikipedia“, so Thielking.

Über skobbler:
Der skobbler ist trotz des späten Starts im Oktober 2009 eine der zehn meistverkauften Apps des vergangenen Jahres in Deutschland. Jeder achte iPhone-Nutzer in Deutschland hat den skobbler bereits auf seinem iPhone – Tendenz weiter steigend. Damit avancierte der skobbler bereits vier Monate nach seinem Launch zum Marktführer unter den gekauften Navigations-Apps in Deutschland – Tendenz weiter steigend. Für rund ein Zehntel des Preises der „großen“ Navigationslösungen fürs iPhone ermöglicht der skobbler eine professionelle Turn-by-Turn-Navigation und wurde von Auto BILD, connect und zahlreichen anderen Redaktionen gleichermaßen zum Preis-Leistungssieger gekürt.

Das Berliner Startup skobbler ist ein Technologieunternehmen an der Schnittstelle zwischen mobiler Navigation und sozialem Netzwerk, das 2008 als Ausgründung aus der Navigon AG hervorging. Seitdem entwickelt skobbler vollkommen unabhängig Software für Mobiltelefone. Seinen Kunden möchte skobbler smarte Produkte bieten, die Orientierung und Spaß auf einer digitalen Karte miteinander verbinden. Das gleichnamige Hauptprodukt vereinigt sukzessive mobile Navigation mit ortsbezogenen Community-Inhalten. Weitere Informationen gibt es unter www.skobbler.de.

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